Ein Zahnimplantat ist eine kleine Schraube aus Titan, die dort in den Kieferknochen gesetzt wird, wo ein Zahn fehlt. In den folgenden Monaten wächst der Knochen fest um das Implantat herum. Dieser Vorgang heißt Osseointegration, und aus dem Implantat wird eine künstliche Zahnwurzel. Darauf wird dann eine Krone, eine Brücke oder ein ganzer festsitzender Zahnersatz befestigt. Die meisten Menschen, die sich bei uns nach Zahnimplantaten in der Türkei erkundigen, wünschen sich feste Zähne, mit denen sie essen und lachen können, statt einer herausnehmbaren Prothese.
Weil das Implantat im Knochen sitzt, hilft es auch, den Kieferknochen zu erhalten, der nach einem Zahnverlust sonst schwindet. Gesunde Nachbarzähne müssen nicht abgeschliffen werden, anders als bei einer Brücke.
Implantate brauchen Zeit zum Einheilen, bevor die endgültigen Zähne eingesetzt werden. Deshalb erfolgt eine Behandlung mit Implantaten in der Türkei meist in zwei Reisen: Bei der ersten werden die Implantate gesetzt, bei der zweiten, etwa 3–6 Monate später, die endgültigen Zähne.